Liebe Freunde,
pünktlich zu Schawuot 5767 soll Sie / euch dieser Rundbrief erreichen. Unsere
neue Webseite
http://www.kinder-noah.de ist nun schon seit einigen Monaten im Netz und wir
arbeiten ständig an ihrer Erweiterung. Neue Kontakte sind dadurch entstanden.
Einer von ihnen bezeichnete Bnei Noach als "ganz zartes Pflänzchen, das in
Deutschland wieder auflebt." Möge es sich bald zu einem starken, tiefgewurzelten
Baum entwickeln, der seine Früchte bringt! Ja - noch sind es hierzulande wenige,
aber wir konnten auch schon Kontakte untereinander herstellen.
An Schawuot empfing das Volk Israel in der Wüste die Torah, in die die 7 Gebote
für die Nichtjuden eingeschlossen sind. So haben wir Anteil bekommen an Seiner
Lehre und wollen unseren Weg mit Israel finden. "Denn von Zion geht die Lehre
aus und das Wort des Ewigen von Jeruschalajim." Jesaja 2,3.
In der Synagoge wird das Buch Ruth gelesen, die als Konvertitin gilt. Sie sagte
"dein Volk ist mein Volk und dein G'tt ist mein G'tt" (Kap. 1, Vers 16) zu ihrer
Schwiegermutter Naomi und zog mit ihr von Moab nach Israel. Auch wir sind
verbunden mit dem Volk Israel und Seinem G'tt, den wir als den Einzigen anbeten.
So haben wir versucht, einige Lieder und Gebete mit Umschrift und Übersetzung
aus dem Jüdischen Gebetsbuch auf unsere Webseite zu bringen, auch ein Vorschlag
für die Feier des Erew Schabbat ist dabei.
Nach der Verheißung von Jesaja (66, 23) werden alle Menschen Neumond für Neumond
und Schabbat für Schabbat kommen, um den EINEN G'tt Israels anzubeten, ihren
Schöpfer, der mit Noah nach der Sintflut den ERSTEN Bund schloss. So haben wir
den First Covenant auf unserer Webseite verlinkt mit einigen Auszügen in deutsch
aus dem Buch von Michael Dallen:
http://www.1stcovenant.org/German.html Für weitere Kontakte wäre es uns eine
Hilfe, wenn wir jemanden finden, der uns bei der englischen Korrespondenz
unterstützt.
Wir haben inzwischen das Buch von Zvi Kolitz gefunden, das den vollständigen
Text über Jossel Rakover im Warschauer Getto enthält und einen Hinweis darauf
incl. ISBN-Nr. in unserem Link Rav Rakover eingefügt. Das Buch von Rav Joel
Schwarz "Weisung für die Menschheit" mit Einzelheiten über die 7 noachidischen
Gebote befindet sich vollständig auf unserer Webseite.
Wir verschicken diesen Rundbrief auch an einige Freunde, von denen wir schon
lange nichts mehr gehört haben und von denen wir nicht wissen, wie ihr Weg
weitergegangen ist. Sie hatten Interesse z.B. an einem Bnei-Noach Seminar in der
Wüste angemeldet, das seinerzeit noch auf
http://www.qumran.org empfohlen wurde. Fast ein Jahr lebten wir in Migdal am
See Genezareth, wo auch ein Bnei-Noach-Informationszentrum entstanden war. Die
dortige Webseite ist zur Zeit nicht im Netz, aber wir hoffen, dass es weiter
geht. Unsere Freunde in Tiberias planen ein weltweites Bnei-Noach Treffen.
Wir würden uns sehr freuen, von Ihnen / euch zu hören, ob und an welchen Themen
Interesse besteht. Auch wenn Sie den Weg der Konversion zum Judentum für sich
gefunden haben, wären wir dankbar, Ihre Erfahrungsberichte zu hören. Schließlich
muss jeder seinen Weg finden und das ist oft gar nicht einfach. Vielen steht
diese Möglichkeit auch nicht offen, z.B. wenn nur ein Ehepartner übertreten
will. Im übrigen würde uns interessieren, wie Sie sich selbst als Ben / Bat
Noach sehen und wo Sie sich einordnen. Gerne stellen wir Kontakte untereinander
her, wo das gewünscht wird. Kennt jemand einen Rabbiner, der Bnei Noach
unterstützt?
An Schawuot wurden die Erstlingsfrüchte des Landes in den Tempel gebracht. Was
bedeutet das für uns heute? Haben wir eine Beziehung zu Israel, zum Tempel? Nach
Jesaja 56,7 entsteht dort ein Gebetshaus für alle Völker - dies sollte schon
jetzt das Zentrum unserer Gebete sein. Jerusalem ist das Herz von Israel - und
der G'tt Israels und aller Menschen will dort wohnen!
"Und unsere Augen mögen schauen, wenn Du in Barmherzigkeit nach Zion
zurückkehrst. Gelobt seist Du, Ewiger, der Seine Gegenwart nach Zion
zurückbringt." (aus dem Achtzehngebet)
Chag Sameach wünschen
Dorothea und Ernst Techentin
http://www.kinder-noah.de/rundbrief_1.htm